Informationen für Familien

Hier erhalten Sie Informationen über Risikogruppen. Es werden auch Telefonnummern genannt, die Sie anrufen können, wenn Sie Hilfe benötigen.

Warum müssen auch junge Menschen zu Hause bleiben?

In den meisten Fällen ist es für junge Menschen nicht gefährlich, sich anzustecken.
Die Krankheit Covid-19 verläuft bei jungen gesunden Menschen meist sehr leicht.
Aber: Bei manchen jungen Menschen verläuft die Krankheit doch schwer.
Außerdem weiß man noch nicht, ob die Krankheit langfristige Folgen hat.
Zum Beispiel, ob die Lunge Schäden zurückbehalten kann.
Deshalb müssen junge Menschen auch sich selbst schützen.

Und: Junge Menschen auch mit leichten oder gar keinen Krankheitszeichen
stecken trotzdem andere Menschen an.
Deshalb sollten junge Menschen auch zum Schutz von anderen alle Regeln einhalten.

Auf der Internet-Seite vom Bundesministerium für Gesundheit gibt es auch Informationen für junge Menschen.

Darf man seine Eltern oder Großeltern noch besuchen?

Für ältere Menschen ab ungefähr 65 Jahren kann das Virus gefährlich sein.
Auch Menschen, die schon an anderen Krankheiten leiden, sind besonders gefährdet.
Deshalb sollen diese Personen besonders geschützt werden.
Großeltern sollen zum Beispiel nicht auf die Enkelkinder aufpassen.
Die Regeln für den Besuch in Krankenhäusern, Altenheimen und Pflegeheimen wurden gelockert.
Patienten in Kliniken und Bewohner von Altenheimen und Pflegeheimen dürfen immer wieder von einer festgelegten Person besucht werden.

Auf der Internet-Seite vom Bundesministerium für Gesundheit gibt es Informationen für ältere und gefährdete Menschen.

Wo kann ich anrufen, wenn ich Hilfe brauche?

Das Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums informiert über das Corona-Virus

030 346 465 100
Mo – Do 8.00 bis 18.00 Uhr, Fr 8.00 bis 12.00 Uhr

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" bietet Beratung in 18 Sprachen zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen:

08000 116 016

Die BDP-Corona-Hotline richtet sich an alle, die seelisch an der häuslichen Isolation leiden oder unsicher sind, wie es weitergeht. Die telefonische Beratung durch professionelle Psychologinnen und Psychologen erfolgt kostenlos und anonym.

0800 777 22 44
täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr

Das ALFA-Telefon berät Menschen, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben. Die telefonische Beratung ist kostenlos und anonym.

0800 53 33 44 55

Welche Hilfen gibt es, wenn ich mein Kind betreue und deshalb nicht arbeiten kann?

Manche Eltern können nicht zur Arbeit gehen, weil sie ihr Kind betreuen müssen.
Für manche ist auch kein Home-Office möglich.
Wenn Sie aus diesen Gründen nicht arbeiten können und keinen Verdienst haben,
haben Sie Anspruch auf eine Entschädigung.

Sie haben Anspruch auf Entschädigung
wenn Ihr Kind unter zwölf Jahre alt ist,
wenn Ihr Kind Hilfe braucht oder behindert ist,
solange Sie nicht arbeiten können, aber nicht länger als sechs Wochen,
in der Höhe von 67 Prozent von Ihrem Verdienst.

Diese Regelung gilt bis 31. Dezember 2020.

Informationen zu den Entschädigungen für Familien finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Mehr Informationen über Unterstützung von Familien finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums.
Diese Informationen können Sie sich auch vorlesen lassen.

Was passiert, wenn ich jetzt meine Miete nicht bezahlen kann?

Die Bundesregierung hat Regelungen zum Schutz von Mietern beschlossen.
Weil viele Menschen gerade weniger Geld verdienen.
Wer seine Miete wegen der Corona-Krise nicht bezahlen kann, ist vor einer Kündigung von der Wohnung geschützt.

Auf der Internetseite der Bundesregierung finden Sie die neuesten Regeln zum Thema Miete.

Wann öffnen Schulen und Kitas wieder?

Schulen:
Die Bundesregierung und die Regierungen von den Bundesländern haben gemeinsam einen Plan für die Öffnung der Schulen beschlossen.
Ab dem 4. Mai dürfen Schüler wieder in die Schule, die jetzt oder im nächsten Jahr Abschluss-Prüfungen haben.
Außerdem dürfen Grundschüler wieder in die Schule, die im Sommer die Schule wechseln.
Alle Schüler sollen nach und nach bis zu den Sommerferien immer mal wieder in die Schule gehen können.
Alles über Bildung regeln die Bundesländer. Deshalb ist der gemeinsame Plan nur eine Richtlinie. Jedes Bundesland kann deshalb eigene Regeln beschließen.

Kitas:
Die Bundesregierung und die Regierungen von den Bundesländern erarbeiten gemeinsam Empfehlungen.
Sie machen Vorschläge, wann die Kitas wieder öffnen können.
Das hängt davon ab, wie sich das Corona-Virus ausbreitet.
Die Not-Betreuung in den Kitas wird erweitert.
In Zukunft haben mehr Eltern einen Anspruch auf Not-Betreuung für ihr Kind.
Wenn die Zahl der Infizierten in bestimmten Landkreisen wieder stark ansteigt, werden die Regeln in dieser Region wieder verschärft.  

Wann genau die Schule in Ihrem Bundesland wieder losgeht, lesen Sie auf der Internetseite Ihres Bundeslandes.

Was Schüler auf dem Schulweg beachten müssen, erfahren Sie auf der Internetseite corona-leichte-sprache.de.

Eine Übersicht über die Regelungen zu Schule und Kita in allen Bundesländern gibt es auf der Internet-Seite von der Zeitschrift Focus.

Wer hilft meinem Kind bei den Schulaufgaben?

Fragen zu den Schulaufgaben können meistens die Lehrer der eigenen Schule beantworten.

Kostenlose Nachhilfe im Videochat erhalten Schüler auch auf der Internetseite Corona-School.

Wann öffnen die Spielplätze wieder?

Ab sofort dürfen die Spielplätze in fast allen Bundesländern wieder öffnen. Eltern und Kinder sollen weiter auf Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen achten:

  • Beim Spielen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
  • Spielgeräte nacheinander nutzen, wenn man den Mindestabstand sonst nicht einhalten kann.
  • Mit Husten, Fieber oder Halsschmerzen den Spielplatz nicht betreten.
  • Kein Kontakt zu Risikogruppen, wie Menschen über 60.
  • Nach dem Spielen Gesicht und Hände gründlich waschen.
  • Wenn möglich, eine Alltagsmaske tragen.

Wo finde ich Tipps, wie ich mein Kind zu Hause beschäftigen kann?

Kinder haben im Moment wenige Angebote für die Freizeit.
Ihnen kann zu Hause schnell langweilig werden.

Das Bundes-Familienministerium hat eine Liste mit Links zusammengestellt. Dort finden Sie Apps und Angebote gegen die Langeweile.